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So funktioniert feuerinfo.ch

feuerinfo.ch beantwortet eine einfache Frage: Darf ich hier gerade Feuer machen? Für jeden Ort der Schweiz – aus offiziellen Daten von Bund, Kantonen und Gemeinden, in fünf Sprachen, als Website, App und offene Schnittstelle.

Warum es feuerinfo.ch gibt

Der Föderalismus hat hier einen echten Vorteil: Kanton, Feuerregion und Gemeinde können auf die Trockenheit so reagieren, wie es vor Ort passt – ein Südhang im Tessin braucht eine andere Regel als ein Hochtal im Jura. Die Kehrseite ist die Suche danach. Wer draussen steht und Feuer machen will, findet nur schwer mit Sicherheit heraus, was hier und jetzt gilt: Die Verfügungen liegen verstreut in Amtsblättern, Medienmitteilungen, Newslettern und auf Dutzenden kantonalen Seiten, unterschiedlich formuliert, unterschiedlich aktuell.

feuerinfo.ch führt diese Daten mit modernen Mitteln zusammen – auch mit KI: sammeln, analysieren, neu ordnen und so direkt wie möglich zeigen. Das Ziel ist eine Seite, die jeder und jedem die Frage «Darf ich hier gerade Feuer machen?» beantwortet – einfach und unkompliziert, ohne dass man erst Amtsdeutsch lesen muss.

Wer dahintersteht

Die plaiiin GmbH entwickelt, betreibt und pflegt feuerinfo.ch – die Website und, sobald sie freigegeben sind, die Apps. Anschrift und Verantwortlichkeiten stehen im Impressum.

Die Nutzung ist kostenlos: kein Konto, kein Abo, keine Bezahlschranke. Möglich ist, dass später Werbung dazukommt, um den Betrieb zu decken – diese Tür halten wir uns offen. An der kostenlosen Nutzung ändert das nichts.

Impressum und Datenschutz

Was feuerinfo.ch zeigt

Für jeden Ort drei Werte: die Waldbrandgefahr des Bundes (Stufe 1–5), die Massnahmenstufe des Bundes und die lokal geltende Massnahmenstufe – also das Feuerverbot, das Kanton, Feuerregion oder Gemeinde verfügt haben. Darauf aufbauend die Antwort pro Aktivität: Grill (Gas, Elektro, Holzkohle), Lagerfeuer, Feuerschale, Feuerwerk, Himmelslaternen, Fackeln und mehr – erlaubt, mit Auflagen oder verboten, jeweils mit Zitat und Quelle.

Dazu die aktuellen Meldungen der Behörden, der Verlauf der letzten Wochen, die Distanz zu Wald und Gewässer für deinen Standort sowie die offiziellen Quellen. Abgedeckt sind alle 143 Warnregionen der Schweiz und Liechtensteins; für grössere Städte werden zusätzlich kommunale Verbote berücksichtigt.

Waldbrandgefahr und Feuerverbot: Was ist der Unterschied?

Woher die Daten kommen

Die Gefahren- und Massnahmenstufen stammen aus den Geodaten des Bundesamts für Umwelt (BAFU) und werden mehrmals täglich abgeglichen. Die Verbote selbst stehen in den Publikationen der Kantone und Gemeinden: Verfügungen, Medienmitteilungen, Amtsblätter, Newsletter und die kantonalen Waldbrand-Seiten. feuerinfo.ch verfolgt über 70 solcher Quellen und ist bei den kantonalen Newslettern abonniert. Karte und Ortsnamen kommen von swisstopo.

Welche Quelle für welchen Kanton gilt und wie verlässlich sie ist, steht auf der Seite «Datenquellen».

Alle Datenquellen

Wie aus einer Mitteilung eine Antwort wird

Die Quellen werden mehrmals täglich geprüft. Ändert sich eine Seite oder trifft ein Newsletter ein, entsteht ein Kandidat. Jeder Kandidat wird gelesen und in Aussagen pro Aktivität übersetzt – «Feuer im Wald verboten», «Gasgrill ausserhalb des Waldes erlaubt» –, jede mit dem wörtlichen Zitat und dem Link zur Quelle. Das geschieht durch Menschen, unterstützt von einem KI-Assistenten; nichts wird ungeprüft veröffentlicht.

Die Aussagen werden nach Ebene gestapelt – Gemeinde vor Feuerregion vor Kanton vor Bund – und sofort auf Website, App und Schnittstelle sichtbar. Jede Änderung bleibt im Verlauf nachvollziehbar. Fehler können über das Meldeformular gemeldet werden; Korrekturen werden mit Quelle nachgetragen.

Falsche Daten melden

Was feuerinfo.ch nicht ist

feuerinfo.ch ist keine Behörde und erlässt keine Verbote. Die Angaben können verspätet oder unvollständig sein – eine kantonale Verfügung kann Stunden brauchen, bis sie publiziert und hier erfasst ist. Verbindlich sind allein die offiziellen Publikationen von Bund, Kantonen und Gemeinden; im Zweifel gilt die Auskunft der Gemeinde oder der Feuerwehr. Im Notfall: Feuerwehr 118.

Website, App und Schnittstelle

Die Website gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Englisch. Die iOS-App «Feuer Info» zeigt dieselben Daten für deinen Standort und deine gespeicherten Orte.

Wer Änderungen für bestimmte Kantone per E-Mail erhalten möchte, kann den Newsletter abonnieren. Entwicklerinnen und Entwickler können die Daten über die öffentliche Schnittstelle beziehen: /api/v1/status (alle Regionen), /api/v1/things (alle Aktivitäten an einem Ort), /api/v1/regions (Geometrien), /api/v1/lookup (Koordinate → Region). Die Daten stehen unter CC BY-NC 4.0: frei für nicht-kommerzielle Nutzung mit Quellenangabe («Quelle: feuerinfo.ch»); für kommerzielle Nutzung schreib an kontakt@feuerinfo.ch. Für die Gefahrenstufen des BAFU und das Kartenmaterial von swisstopo gelten zusätzlich deren eigene Bedingungen; verbindlich bleiben in jedem Fall die offiziellen Publikationen.

Newsletter · Lizenz CC BY-NC 4.0

Kontakt und Mitmachen

Mitmachen ist willkommen: Fehlt eine Quelle, publiziert deine Gemeinde ihre Feuerverbote selbst, ist eine Übersetzung schief oder eine Formulierung missverständlich – schreib an kontakt@feuerinfo.ch. Auch Rückmeldungen dazu, was auf der Seite fehlt oder stört, helfen weiter.

Fragen, Hinweise und Korrekturen: kontakt@feuerinfo.ch oder über das Meldeformular.

Falsche Daten melden

Aktualisiert: 2026-08-25

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich sind allein die offiziellen Publikationen von Bund, Kantonen und Regionen.